Die zur Volksgruppe der
Akan zählenden Ashanti bewohnen den größten Teil des südlichen Ghanas. Sie sind bekannt für ihre kunstvollen Metallarbeiten, deren ursprüng- licher Zweck die Verzierung von Gewichten war, die man zum Aufwiegen des Goldstaubes verwendete, der noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts offizielle Währung des Landes war.
Die Bedeutung der Ashanti-Werke liegt insbesondere in der Vielfalt ihrer künstlerischen Ausdruckskraft. Der in Fachkreisen bekannte Buchautor
Karl-Ferdinand Schädler bezeichnet ihre Kunst als die beziehungsreichste aller afrikanischen Kunsformen.
Ein prächtiges Beispiel dafür ist diese
Frowa-Dose, die seit 1956 zur Sammlung
Kegel-Konietzko zählt. Ihr Alter deutlich vor 1950 herum anzusiedeln ist somit nicht übertrieben.
Die Frowas zählen grundsätzlich zu den Gebrauchsgegenständen - für gewöhnlich bewahrte man Schmuck, Pomade oder andere Dinge des Alltags in ihnen auf.
Info-Link:
Boris Kegel-Konietzko