Die Kunst der
Ibo unterscheidet sich insbesondere hinsichtlich der außerordentlichen Vielfalt ihrer Ausdrucksformen von der anderer großer Stämme Nigerias. Bekannt wurde diese Vielfalt erstmals nach Beendigung des Biafra-Krieges, der eine Fülle von Ibo-Objekten ins Ausland spülte und damit die künstlerische Bedeutung dieses Stammes erkennbar machte.
Diese Ziegenmaske befindet sich seit den späten 1950er Jahren in der Sammlung von
Boris Kegel-Konietzko. Der Träger dieser Maske, die ihren besonderen Reiz aus der harmonischen Vermischung menschlicher und tierischer Züge bezieht, stellt damit seinen Wohlstand zur Schau, mit dem die Ziege sinnbildlich gleichzusetzen ist.
Die Maske wurde 1956 in Ost-Nigeria von Lore Kegel erstanden, hat schöne Tragespuren an den Riemenlöchern und trägt im inneren des Gesichtsfeldes noch die Original-Etiketten der Sammlerin.
finden Sie die betreffende Seite aus dem Buch
African Art in American Collections.
Info-Link:
Boris Kegel-Konietzko